Neue Domain

Mein neues Blog findet sich auf http://blog.florianko.de. Diese Seite hier bleibt als Archiv bestehen wird aber nicht weiter gepflegt werden.

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Kategorien:Uncategorized

Ankündigung Domain-Wechsel

Da mein Vertrag mit meinem derzeitigen Internetanbieter bis Ende März ausläuft und ich die Domain “dark-poets.de” über meinen Provider bezogen habe, wird diese Domain zu diesem Zeitpunkt leider ungültig werden. Der Blog bleibt natürlich erhalten, ist aber nur noch unter der Adresse darkpoetssociety.wordpress.com zu erreichen. Für den Fall, dass ich mich dazu entscheiden sollte, eine eigene Domain für diese Zwecke zu kaufen, werde ich hier darauf hinweisen.

Kategorien:Aktuelles

Foto-Bücher bei FOTOGRAFR zu gewinnen

Magazin“FOTOGRAFR – Magazin für Fotografie” verlost noch bis zum 4. Februar zehn Fotografie-Bücher, darunter etwa den „Fotokurs Straßenfotografie“ oder „Professionelle Foto-Shootings“ aus der „Edition Profi-Foto“ (die komplette Übersicht findet sich hier). Alles was man tun muss, um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, ist, auf seinem Blog einen Beitrag zu verfassen und einen Trackback auf den Originalbeitrag zu schicken. Das ist hiermit geschehen. ^^

Jetzt soll aber nicht der Eindruck entstehen, dass ich das Magazin nur um des Gewinnspiels wegen erwähne – auch wenn das, zugegeben, ein schöner Nebeneffekt ist. Aber ein Besuch auf “FOTOGRAFR” lohnt sich eigentlich immer. Unter den Beiträgen findet sich für jeden etwas, sowohl für den Amateur- als auch für den Profifotografen. Und das stöbern in den Artikeln macht einfach Spaß.

Damit jetzt aber auch nicht der Eindruck entsteht, ich wolle mich einschleimen, ende ich mit dem Verweis, dass sich doch jeder selbst ein Bild machen solle:

FOTOGRAFR

Kategorien:Fotografie

Eskalation

Das Kinojahr hat mit “Der Gott des Gemetzels” sehr gut, um nicht zu sagen hervorragend, für mich angefangen. Zugegeben, der Film läuft schon seit November letzten Jahres, doch kam ich erst jetzt dazu, ihn mir anzusehen. Und es hat sich gelohnt. Was Roman Polanski hier mit “nur” vier Schauspielern und vor einer einzigen Kulisse inszeniert, ist ein pointiertes Spektakel um Eskalation und Dekonstruktion zwischenmenschlicher Umgangsformen und gesellschaftlicher Moralvorstellungen.

Der “Gutmensch” gegen den “Gott des Gemetzels”

Zwei Paare, beide einigermaßen gut situiert, gehobenes Bürgertum, treffen unter denkbar ungünstigen Umständen aufeinander: Der Sohn der Cowans (Kate Winslet & Christoph Waltz) hat dem Sohn des Ehepaars Longstreet (Jodie Foster & John C. Reilly) mit einem Stock ins Gesicht geschlagen, sodass dieser zwei Zähne verloren hat. Wie lösen also vernünftige Eltern einen Konflikt, der unter Kindern ausgebrochen und eskaliert ist? Der Kinobesucher wird Zeuge, wie diese zwei Paare um ihre Fassung und ein zivilisiertes Miteinander ringen – und letztendlich scheitern. Auch der letzte Gutmensch wird schließlich dem Gott des Gemetzels zum Opfer. Aber eben aus jener Distanz des Zuschauers heraus erklärt sich die Komik, die den Film auszeichnet: Keine der Szenen über die der Betrachter lacht – und er lacht häufig – wäre wirklich lustig, wenn man sich selbst in der dargestellten Situation befände. Dabei wirkt nur manchmal eine Situation wirklich absurd oder gar grotesk. Im wesentlichen bleibt der Eindruck bestehen, dass es genau so oder so ähnlich tatsächlich hätte passieren können – vielleicht gerade deshalb, weil wir es alle kennen, dieses allmächtige Prinzip hinter der aufgesetzt menschlichen Fassade.

Fazit

Eigentlich basiert der Film auf einem Bühnenstück von Yasmina Reza, das ich (zumindest bisher) nicht gelesen oder gar gesehen habe. Daher ist es schwer zu sagen, wer letzten Endes den Ruhm mehr verdient und welche Elemente des Films der Vorlage verschuldet sind. Über den Film kann ich aber sagen: Die brillanten Dialoge, die hervorragende Leistung der Schauspieler – allen voran Christoph Waltz – und die wundervoll inszenierte Eskalation, durch die der Gott des Gemetzels triumphiert, und die, früher oder später, letzten Endes wirklich alle Protagonisten bricht, machen den Film zu einem echten Tipp für Leute, die auch noch Spaß daran haben, die Zivilisation auf so hohem Niveau scheitern zu sehen.

Kategorien:Filme

Kannibalismus in Paris

Um ein Haar wäre mir der neue Roman von Jean-Christophe Grangé entgangen – scheint mir in letzter Zeit ja öfter zu passieren. Hat man das Buch aber einmal in Händen, sollte man sich nicht von dem “Bild”-Kommentar auf dem Schutzumschlag irritieren lassen, hier hat auch ein blindes Huhn mal ein Korn gefunden, denn mit “Im Wald der stummen Schreie” beweist Grangé einmal mehr, dass er in der Tat zu den weltbesten Thriller-Autoren gehört.

Der Name Grangé steht schon seit seinem Erstlingswerk “Der Flug der Störche” für blutige Szenarien und verworrene Plots. Seinen Durchbruch schaffte der Autor durch seinen Thriller “Die purpurnen Flüsse”, der im Jahr 2000 mit Jean Reno und Vincent Cassel in den Hauptrollen verfilmt wurde. Seitdem konnte er immer wieder durch ausgeklügelte Konstellationen, brutal geschilderte Morde und exotische Schauplätze überzeugen. Mit “Im Wald der stummen Schreie" erschien nun sein achtes Buch in Deutschland.

Kannibalismus, Autismus und Urzeitmenschen…

Das sind die Themen, die Grangé in seinem Thriller aufgreift und zu einem verschlungenen Strang spinnt, dem der Leser an der Seite von Jeanne Korowa, einer Pariser Ermittlungsrichterin, bis in den tiefsten Urwald Argentiniens folgt. Diese muss sich – obwohl sie gerade aufgrund ihrer eigenen Vorgeschichte in Mordfällen ermitteln möchte – mit den weniger gewichtigen Fällen der Pariser Justiz herumschlagen. Durch einen befreundeten Kollegen erhält sie aber Zugang zu den Ermittlungen in einer bestialischen Mordserie, deren Opfer auf brutalste Weise ausgeweidet und teilweise verspeist worden waren. Als dieser Kollege dann im Laufe der Ermittlungen getötet und ihr der Fall nicht offiziell übertragen wird, ermittelt sie auf eigene Faust weiter. Auf der Spur des Mörders verschlägt es sie bis nach Lateinamerika, wo das Böse seinen Ursprung hat. Und auch sein Ende findet.

Fazit

Sicherlich erfindet Grangé das Rad nicht neu. Vielmehr bleibt er seiner Linie treu und schickt den Leser durch ein verschlungenes Labyrinth aus Blut und Eingeweiden. Seine Stärke sind dabei die gut recherchierten – in diesem Fall vorwiegend südamerikanischen – Schauplätze und ihre Geschichte, die Grangé geschickt in seine Erzählung einbettet. Er versteht sich darauf, seine Figuren vor den historischen Wirren der Militärjuntas und Revolutionen agieren zu lassen und ihre Aufarbeitung zu thematisieren. Hier kommt Grangé seine Tätigkeit als freier Journalist zugute.

Zugegeben, ich würde den Thriller nicht gerade zu den Höhepunkten in Grangés Schaffen zählen. Dazu braucht der Roman etwas zu lange um richtig zu zünden und das Ende ist etwas zu knapp und unspektakulär geraten. Auch in die Rolle der Hauptfigur muss man erst einmal hineinfinden, bevor man sich von ihr mitgerissen fühlt. Gemessen an vielen anderen Thrillerautoren sticht Grangé aber auch mit seinem letzten Buch aus der Masse hervor.

Wer Grangé bereits seit seiner ersten Krimis kennt, wird von seiner neuesten Veröffentlichung möglicherweise etwas enttäuscht sein. Dennoch: “Im Wald der stummen Schreie” ist ein solider Thriller, der bei den Mordschilderungen nicht gerade mit Blut und Gewalt geizt, aber vor allem durch den Plot und die lebendigen Schauplätze überzeugt. Wer Grangé neu entdecken möchte, sollte vielleicht eher zu einem der frühen Romane greifen, kann aber durchaus auch an diesem Buch gefallen finden.

Die Thriller von Jean-Christophe Grangé

Kategorien:Literatur

Frankenstein in Barcelona

Es hat mich schon ein wenig überrascht, als mir vor kurzem auf einem meiner Streifzüge durch die Buchhandlungen der “neue” Roman von Carlos Ruiz Zafón in die Hände fiel. Zwar war mir schon von Freunden berichtet worden, dass bald ein neues Buch von ihm erscheinen sollte, jedoch traf mich der Fund doch etwas unvorbereitet. Wo war den bitte der Werbeaufwand geblieben, der etwa bei seinem letzten Bestseller “Das Spiel des Engels” betrieben wurde? Und wieso fand ich den Roman überhaupt nur in einer der insgesamt vier oder fünf Buchhandlungen durch die ich an diesem Tag flanierte? Habe einfach nur ich nicht mitbekommen, dass das Buch bereits erschienen war oder sollte der S. Fischer Verlag tatsächlich versäumt haben, aus den vorangegangenen Bestsellern zusätzlichen Profit zu ziehen?

Dabei würde es eigentlich nicht schaden, dieses Buch zu bewerben, denn durch diese – wie ich finde – etwas stiefmütterliche Behandlung, könnte so manchem Leser ein wundervolles Buch verborgen bleiben. Möglicherweise scheute man sich aber auch etwas vor dem etwas drastischer ausgefallenen Inhalt. Im Vergleich zu den beiden vorhergehenden Barcelona-Romanen, lässt Zafón das Phantastische dieses Mal eben nicht nur wohldosiert langsam in seine Erzählwelt sickern, sondern konfrontiert den Leser ziemlich bald mit drastischen übernatürlichen Geschehnissen. In diesem Punkt ist der Roman deutlich näher an den – vorrangig aber nicht ausschließlich – als Jugendbücher ausgelegten phantastischen Schauergeschichten, von denen zuletzt “Der Mitternachtspalast” erschienen ist. Geschrieben wurde es nach den drei Jugendbüchern aber vor den beiden großen Bestsellern um den “Friedhof der Vergessenen Bücher”; veröffentlicht erst im April. Liegt darin vielleicht der Schlüssel zu dieser eher stillen Veröffentlichung? Oder eher daran, dass er so wenig in ein Schema zu zwängen ist? Aber worum geht es überhaupt?

Die Handlung

Es geht um Liebe, Leben, Tod und wieder Leben – in dieser Reihenfolge. Óscar Drai, der Protagonist, der in dem Buch seine Geschichte erzählt, begegnet in Folge eines seiner Streifzüge abseits des Internats einem Mädchen – Marina. Beide geraten in einen Sog des Phantastischen, in dem sich Leben und Tod zu vermischen scheinen. Ebenso wie sich für Óscar und Marina Freundschaft und Liebe zu vermischen scheinen und unter einem Schatten der Vergänglichkeit doch nicht zusammen finden können. Wenn man selbst vor den letzten Stunden eines Lebens wacht, kann man dann über jemanden richten, der mit allen Mitteln gegen den Zerfall, gegen die Vergänglichkeit gekämpft hat?

Fazit

Nicht nur in der phantastischen Geschichte um einen vom Leben besessenen Frankenstein ist Zafóns Buch erfüllt von der tiefen Traurigkeit unerfüllter Hoffnungen und Träume. So ungeschliffen die übernatürlichen Elemente im Vergleich zu den Vorgängerromanen erscheinen mögen, so lässt vor allem die Rahmenhandlung um Óscar und Marina erahnen, warum Zafón der Roman – wie er im Vorwort erwähnt – besonders am Herzen liegt. Und keine Worte könnten ein treffenderes Fazit bilden als seine eigenen:

Marina ist möglicherweise der am schwersten zu definierende und einzuordnende meiner Romane – und vielleicht auch der persönlichste von allen. (S. 6)

 

Die anderen Bücher des Autors

Die Barcelona-Romane:

Kategorien:Literatur

Termine finden mit Doodle

Eigentlich ist der Web-Dienst, den ich hier gerade vorstellen will, schon lange kein Geheimtipp mehr. Wer Doodle trotzdem noch nicht kennt, wird es nach lesen des Beitrags vielleicht schätzen lernen.

Das Problem

Wer kennt das nicht: Eine Gruppe soll ein Referat vorbereiten aber sobald mehr als zwei oder drei Personen daran beteiligt sind, gestaltet es sich als schwierig, schnell einen Termin zu finden an dem jeder von ihnen Zeit hat.

Die Lösung

Mit Doodle kann man schnell und einfach eine Terminliste erstellen, den verschiedenen Teilnehmern den Link zuschicken und jeder kann die Termine markieren, zu denen er Zeit zu einem Treffen hat. Das ganze funktioniert sogar ohne ein Benutzerkonto – auch wenn ein solches gewisse Vorteile mitbringt – sodass wirklich jeder eine solche Umfrage erstellen kann. In wenigen Schritten werden die verfügbaren Termine eingetragen und in einer Tabelle zusammengefasst. Am Ende des Erstellungsprozesses wird ein Link ausgegeben, den man den Teilnehmern per E-Mail, Messenger oder irgend einem anderen Wege zukommen lassen kann. Der Empfänger trägt sich in die erstellte Liste ein und markiert die Termine, an denen er Zeit hat. Am Fuß der Tabelle wird angegeben, wie viele Personen zu den Terminen verfügbar sind, sodass man den Termin auswählen kann, zu dem die meisten zugesagt haben.

Kategorien:IT im Studium
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